Prix

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u19 – FREESTYLE COMPUTING Auszeichnung - Award of Distinction 2006

Robofisch

Katharina Greul, Fabian Guschelbauer, Ralph Aichhorn, Felix Gruber, Robogreiner
Wir wollten ein Gerät entwerfen, das völlig unabhängig unter Wasser verschiedene Forschungsaufträge ausführen kann. Dafür braucht es einen von uns programmierbaren Computer zur Steuerung. Die Aufgabenstellung ergab sich aus dem Forschungsauftrag der Lego League für die „2005 Challenge: Ocean Odyssey”.

Unsere Idee war es, einen Fisch zu konstruieren, der gegenüber einem U-Boot verschiedene Vorteile hat: Da er keine Schiffsschraube hat, bedeutet er keine Verletzungsgefahr für Fische oder Schwimmer und kein Aufwühlen des Sediments. Und er ist durch sein fischähnliches Aussehen optisch getarnt. Seine Aufgaben sind Wasserprobenentnahme in vorher bestimmten Wassertiefen zur späteren Untersuchung im Labor, Tiefenmessung über Drucksensoren, Temperaturmessungen, Messung der Wassertrübung über optische Sensoren, Unterwasserfotografie.

Der verwendete Steuercomputer RCX von Lego wird mit dem Programm ROBOLAB programmiert. Als erstes Funktionsmodell haben wir Antrieb, Tiefenruder und Richtungsruder für den Tauchvorgang und die Maschine zur Entnahme der Wasserproben eingebaut. Damit der Fisch erkennt, wann der Boden erreicht ist, haben wir Fischbarden aus Draht als Sensoren eingebaut. Hat der Fisch den Boden erreicht, „fühlen“ das die Barden mit einem Touchsensor, und das Programm schaltet den Antrieb ab. Gleichzeitig werden die Wasserproben gezogen. Sobald die Proben fertig sind, schaltet sich der Antrieb wieder ein, und der Fisch taucht wieder auf. Dann können die Proben entnommen werden.
Die Gruppe Robogreiner formierte sich im Schuljahr 2004/05 im Zuge des Talentförderkurses „Projektwerkstatt“ am Gymnasium Kirchdorf und beschäftigt sich hauptsächlich mit Robotern. Zur Gruppe zählen Fabian Guschlbauer, Katharina Greul, Ralph Aichhorn und Felix Gruber. Fabian und Felix besuchen die 3B Klasse, Katharina und Ralph die 3A.