Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Gewand und Glaube
HBLA für künstlerische Gestaltung Linz
„Gewand und Glaube“ – das grenzüberschreitende Wissensportal in Form eines interaktiven Kreuzworträtsels. Das Projekt wollte vor allem die Rolle der Frauen in den Weltreligionen unter dem Aspekt der Vernetzung von Lebensfragen zwischen den verschiedenen Religionen beleuchten. Im Rahmen des Unterrichtsfachs „Visuelles Gestalten – Neue Medien“ wurde ein Interface zum Thema „Rolle der Frauen in den Weltreligionen“ entwickelt, wobei die Idee einer breiten Vernetzung verschiedener Zugänge und Zusammenhänge inhaltlich und visuell umgesetzt werden soll.
„Textil“ betrifft uns hautnah! Bekleidung ermöglicht Intimität, sie beschreibt Identität, sie wird zur Botschaft, die zwischen Personen in ihrem jeweiligen Umfeld verstanden wird: Ist ein Kopftuch bloß ein Kopftuch oder ist es ein Symbol? Ist die Form des Kopftuches wichtig oder die jeweilige Haltung und Einstellung, mit der es getragen wird? Ist das Tragen des Kopftuches ein Ritual, das unabhängig von der jeweiligen Situation immer gleich verstanden wird? Wird dadurch ausgedrückt, dass Frauen durch Männer bestimmt und unterdrückt sind, auch dann, wenn eine Frau ein Kopftuch freiwillig aufsetzt? Die SchülerInnen verstehen sehr gut: Kleidervorschriften und verordnete Veränderungen am Körper bestimmen und verfügen über die Frau. In ihren Arbeiten und Texten formulieren sie deutlich, dass auch für sie am eigenen Leib einer (jungen) Frau sowohl die verschiedensten Ansprüche und Erwartungen als auch Besitz- und Machtverhältnisse sichtbar werden.
Links: http://home.eduhi.at/webs/j/default.html
„Textil“ betrifft uns hautnah! Bekleidung ermöglicht Intimität, sie beschreibt Identität, sie wird zur Botschaft, die zwischen Personen in ihrem jeweiligen Umfeld verstanden wird: Ist ein Kopftuch bloß ein Kopftuch oder ist es ein Symbol? Ist die Form des Kopftuches wichtig oder die jeweilige Haltung und Einstellung, mit der es getragen wird? Ist das Tragen des Kopftuches ein Ritual, das unabhängig von der jeweiligen Situation immer gleich verstanden wird? Wird dadurch ausgedrückt, dass Frauen durch Männer bestimmt und unterdrückt sind, auch dann, wenn eine Frau ein Kopftuch freiwillig aufsetzt? Die SchülerInnen verstehen sehr gut: Kleidervorschriften und verordnete Veränderungen am Körper bestimmen und verfügen über die Frau. In ihren Arbeiten und Texten formulieren sie deutlich, dass auch für sie am eigenen Leib einer (jungen) Frau sowohl die verschiedensten Ansprüche und Erwartungen als auch Besitz- und Machtverhältnisse sichtbar werden.
Links: http://home.eduhi.at/webs/j/default.html
Projektbeteiligte: 4B Klasse (32 Schülerinnen, davon drei männlich, 29 weiblich). Projektkoordinatorinnen: Mag. Tereza Szente (Visuelles Gestalten mit Computer), Prof. Georgine Lansky und Prof. Lucia Ashry (Religion). 4A Klasse, Gruppe 2, Werkstätte Textiles Gestalten. Projektkoordinatorin: Anja Westerfrölke.