Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Brain Computer Interface
Armin Schnürer,
Alexander Berth,
HTL Leonding,
g.tec (Guger Technologies)
Original: application_fields.JPG | 304 * 371px | 19.3 KB
Original: bci_signal_processing.JPG | 544 * 507px | 37.1 KB
Original: second_life.JPG | 759 * 468px | 76.7 KB
Original: bye_w.jpg | 104 * 55px | 9.1 KB
Original: how_w.jpg | 320 * 55px | 11.4 KB
Ist das menschliche Gehirn ein Computer? Zufälligerweise stießen wir vor einiger Zeit im Internet auf einen Artikel mit dieser Schlagzeile. Er handelte von einem Mann, der am Locked-in-Syndrom, hervorgerufen durch amyotrophe Lateralsklerose, litt.
Locked-in-Syndrom bedeutet, dass jemand körperlich beinahe vollständig gelähmt ist, gleichzeitig aber sein Verstand intakt und aktiv ist. Man sagt, lebendig begraben zu sein, kommt diesem Zustand am nächsten – keinerlei Kommunikation oder Bewegung sind möglich.
Die moderne Wissenschaft eröffnet Möglichkeiten, solchen Personen zu helfen. Sogenannte Brain Computer Interfaces ermöglichen Locked-in-Patienten, wieder mit der Umwelt zu kommunizieren. Ein Brain Computer Interface – kurz BCI – stellt ein direktes Kommunikationsmedium dar, das einen Menschen in die Lage versetzt, einen Computer ohne manuelle Interaktion zu steuern.
In Kooperation mit g.tec (Guger Technologies) hatten wir das Privileg, unsere persönlichen Erfahrungen mit dieser faszinierenden, zukunftsweisenden Technologie zu machen.
Unsere Diplomarbeit befasst sich mit dem menschlichen Gehirn und seinen Möglichkeiten, einen Computer mittels Gedanken zu steuern. Unser Ziel war es, ein BCI der Firma g.tec in die virtuelle Welt Second Life zu integrieren, um dort eine Figur zu steuern – ausschließlich mit der Kraft der Gedanken.
Die generelle Funktionsweise sieht wie folgt aus:
• Die mittels EEG gemessenen Daten werden zum PC übertragen.
• Die Daten werden verarbeitet und ausgewertet.
• Das Resultat wird an die jeweilige Applikation (in unserem Fall Second Life) weitergeleitet, welche die spezifischen Aktionen ausführt.
Der Benutzer sieht das Resultat und bekommt so sein nötiges Feedback, das für den Lernprozess enorm wichtig ist. Ohne dieses Feedback ist ein BCI beinahe unmöglich zu realisieren.
Locked-in-Syndrom bedeutet, dass jemand körperlich beinahe vollständig gelähmt ist, gleichzeitig aber sein Verstand intakt und aktiv ist. Man sagt, lebendig begraben zu sein, kommt diesem Zustand am nächsten – keinerlei Kommunikation oder Bewegung sind möglich.
Die moderne Wissenschaft eröffnet Möglichkeiten, solchen Personen zu helfen. Sogenannte Brain Computer Interfaces ermöglichen Locked-in-Patienten, wieder mit der Umwelt zu kommunizieren. Ein Brain Computer Interface – kurz BCI – stellt ein direktes Kommunikationsmedium dar, das einen Menschen in die Lage versetzt, einen Computer ohne manuelle Interaktion zu steuern.
In Kooperation mit g.tec (Guger Technologies) hatten wir das Privileg, unsere persönlichen Erfahrungen mit dieser faszinierenden, zukunftsweisenden Technologie zu machen.
Unsere Diplomarbeit befasst sich mit dem menschlichen Gehirn und seinen Möglichkeiten, einen Computer mittels Gedanken zu steuern. Unser Ziel war es, ein BCI der Firma g.tec in die virtuelle Welt Second Life zu integrieren, um dort eine Figur zu steuern – ausschließlich mit der Kraft der Gedanken.
Die generelle Funktionsweise sieht wie folgt aus:
• Die mittels EEG gemessenen Daten werden zum PC übertragen.
• Die Daten werden verarbeitet und ausgewertet.
• Das Resultat wird an die jeweilige Applikation (in unserem Fall Second Life) weitergeleitet, welche die spezifischen Aktionen ausführt.
Der Benutzer sieht das Resultat und bekommt so sein nötiges Feedback, das für den Lernprozess enorm wichtig ist. Ohne dieses Feedback ist ein BCI beinahe unmöglich zu realisieren.
Armin Schnürer, geb. 1990 in Kirchdorf an der Krems, besuchte erst die Unterstufe des BRG Kirchdorf und dann die HTL Leonding für EDV und Organisation (fünfjährig mit Matura). Seine Hobbys sind Kraftsport, Musik und Laufen.
Alexander Berth, geb. 1990, besuchte erst die Unterstufe des BRG Kirchdorf und anschließend die HTL Leonding für EDV und Organisation (fünfjährig mit Matura). Zu seinen Hobbys zählen Musik, Gitarre spielen, Reisen und Sport.
Alexander Berth, geb. 1990, besuchte erst die Unterstufe des BRG Kirchdorf und anschließend die HTL Leonding für EDV und Organisation (fünfjährig mit Matura). Zu seinen Hobbys zählen Musik, Gitarre spielen, Reisen und Sport.