Prix

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u19 – FREESTYLE COMPUTING Anerkennung - Honorary Mention 2011

Digitale Schriften

Höhere graphische Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt Wien
Das Ziel der acht Schülerinnen und Schüler der Graphischen Bundeslehranstalt war, das typografische Spannungsfeld zwischen analog und digital auszuloten. Sie versuchten eine Annäherung in zwei Schritten: erstens die Digitalisierung der eigenen Handschrift und zweitens die Rekonstruktion einer Pixelschrift mit den Vektorwerkzeugen einer Software zur Schriftgestaltung.

Die Herausforderung bei den handschriftlichen Fonts lag darin, die Natürlichkeit und den Schwung der Hand ins Digitale umzusetzen. Unter anderem haben die Schülerinnen und Schüler dabei moderne OpenType-Techniken eingesetzt, um Eintönigkeit im Schriftbild zu vermeiden. So haben sie etwa Ligaturen und alternative Glyphen in ihre Schriften eingebaut.

Bei den Pixelfonts dagegen stand das Spiel mit der Form im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler mussten unter der einschränkenden Prämisse eines Pixelrasters ihre individuellen, kreativen Lösungen finden. Dabei entstanden oft ganze Schriftfamilien mit unterschiedlichen Pixelformen.
Die acht Schriftgestalterinnen und Schriftgestalter - Regina Hochmeister, Marianne Korec, Tanja Lenk, Jessica Maierhofer, Petra Sedlaszek, Bernhard Stegbauer, Jakob Stubner, Katarina Udel - besuchen die vierten Klassen der Abteilung Grafikdesign an der Höheren Graphischen Bundeslehranstalt in Wien XIV.