Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Jind
Markus Triska
Im Winter 1999 beschäftigte ich mich mit Syntaxanalyse (Parsing). Um herauszufinden, ob ich die in dem Buch Algorithmen in C von Robert Sedgewick vorgestellte Methode wirklich verstanden hatte, wollte ich einen Programminterpreter schreiben. Aus gegebenem Anlass nannte ich das in der Programmiersprache „C“ geschriebene Programm „Cind“ (Christkind). Es stellte sich bald heraus, dass ich die vorgestellten Methoden nicht verstanden hatte, doch für den simplen Anwendungsfall des im Labyrinth verirrten Christkinds reichte es allemal (obwohl der Uneingeweihte dem archaischen Schwarz-weiß-Display vielleicht weniger abgewinnen konnte als ich, der stolze Autor).
Im April des Folgejahres lief die Schülerzeitung In and Online (www.inandonline.x2.nu) bereits auf Hochtouren. (Und ich kann mit Stolz sagen, daran mitgewirkt zu haben.) Als ich die Zeit für gekommen hielt, entwarf ich gemäß meiner Position als „Leitender Programmierer“ einen Programmierwettbewerb.
Dazu brauchte ich eine Problemstellung, die jeder verstehen konnte, und eine leicht zu erlernende „Programmiersprache“.„Cind“ schien mir dazuideal, und ich reimplementierte das Programmin der Programmiersprache „Java“, was sich in der neuen Benennung „Jind“ widerspiegelt (außerdem ist das Christkind im Frühjahr nicht mehr so aktuell). Dazu kamen eine buntere Oberfläche und schöne Knöpfe zur Bedienung – alles, was sich der moderne Surfer wünscht. Dass ich „Jind“ überhaupt einreichen konnte, verdanke ich einer Menge glücklicher Umstände und einer Reihe von Personen, die mich in vielerlei Hinsicht beeinflusst haben.
Vielen Dank an euch alle!
Im April des Folgejahres lief die Schülerzeitung In and Online (www.inandonline.x2.nu) bereits auf Hochtouren. (Und ich kann mit Stolz sagen, daran mitgewirkt zu haben.) Als ich die Zeit für gekommen hielt, entwarf ich gemäß meiner Position als „Leitender Programmierer“ einen Programmierwettbewerb.
Dazu brauchte ich eine Problemstellung, die jeder verstehen konnte, und eine leicht zu erlernende „Programmiersprache“.„Cind“ schien mir dazuideal, und ich reimplementierte das Programmin der Programmiersprache „Java“, was sich in der neuen Benennung „Jind“ widerspiegelt (außerdem ist das Christkind im Frühjahr nicht mehr so aktuell). Dazu kamen eine buntere Oberfläche und schöne Knöpfe zur Bedienung – alles, was sich der moderne Surfer wünscht. Dass ich „Jind“ überhaupt einreichen konnte, verdanke ich einer Menge glücklicher Umstände und einer Reihe von Personen, die mich in vielerlei Hinsicht beeinflusst haben.
Vielen Dank an euch alle!
Markus Triska, geb. 1982 in Korneuburg, besucht die De La Salle Schule Strebersdorf (Gymnasium mit Englisch, Französisch und Latein). 1998: Ferialpraxis bei Siemens (Programm- und Systementwicklung, Erstellung von Java-Applets und CGI-Programmen), 1999: Ferialpraxis bei Allianz Investment Bank (Erstellung von COBOL- und Clarion-Programmen zum Cash-Management). Seit Dezember 1999:Mitarbeit bei der Online-Schülerzeitung "In and Online" (Erstellung von CGI-Scripts, Java-Applets und C-Programmen, Dokumentation und Veröffentlichung der Programme unter der GNU General Public License), August 2000: nochmalige Ferialpraxis bei Allianz Investment Bank (Entwicklung von plattformübergreifenden Internet-Anwendungen in Clarion).