Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Hands4World
Laurenz Birnbaum
Wenn eine Person aus der Dritten Welt eine Hand verliert, so hat sie kaum mehr Perspektiven, da Prothesen weder erhältlich noch erschwinglich sind. Aus diesem Grund habe ich *hands4world* entwickelt, eine Prothese, die man aus Müll mit einfachsten Werkzeugen selbst herstellen kann. Man braucht dazu eine Plastikflasche, eine Getränkedose, zwei kleine Schrauben, einen kleine Nagel, ein kleines Stück Holz sowie einen Kugelschreiber.
- Die Funktionsweise
Bevor man nach etwas greift, steht der Unterarm normalerweise im rechten Winkel zum Oberarm. Wenn man dann jedoch nach etwas greift, streckt man den Arm. Kurz oberhalb des Ellenbogens ist eine Schnur (4 ) angebracht, die auch an der aus der Getränkedose hergestellten „Zange“ (1) festgeknotet ist. Greift man nach etwas, wird der Arm, wie oben beschrieben, gestreckt und die Schnur gespannt. Die gespannte Schnur zieht dann die Zange durch den Flaschenhals nach hinten, dadurch schnappt sie zu. Die zwei Schrauben (3) verhindern, dass die Zange komplett in den Flaschenhals hineingezogen wird. Die Kugelschreiberfeder (2) bewirkt, dass die Zange, wenn man den Arm wieder locker lässt, wieder herauskommt. Zudem hält der kleine Nagel (5), der in den Flaschenhals genagelt ist, die Zange an ihrem Platz.
- Die Website
Als nächsten Schritt erstellte ich, um meine Erfindung publik zu machen, eine Website, auf der man eine Anleitung zum Bau der Prothese finden kann. Außerdem findet sich hier eine Kommentarbox für eventuelle Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge.
Links: www.hands4world.jimdo.com
- Die Funktionsweise
Bevor man nach etwas greift, steht der Unterarm normalerweise im rechten Winkel zum Oberarm. Wenn man dann jedoch nach etwas greift, streckt man den Arm. Kurz oberhalb des Ellenbogens ist eine Schnur (4 ) angebracht, die auch an der aus der Getränkedose hergestellten „Zange“ (1) festgeknotet ist. Greift man nach etwas, wird der Arm, wie oben beschrieben, gestreckt und die Schnur gespannt. Die gespannte Schnur zieht dann die Zange durch den Flaschenhals nach hinten, dadurch schnappt sie zu. Die zwei Schrauben (3) verhindern, dass die Zange komplett in den Flaschenhals hineingezogen wird. Die Kugelschreiberfeder (2) bewirkt, dass die Zange, wenn man den Arm wieder locker lässt, wieder herauskommt. Zudem hält der kleine Nagel (5), der in den Flaschenhals genagelt ist, die Zange an ihrem Platz.
- Die Website
Als nächsten Schritt erstellte ich, um meine Erfindung publik zu machen, eine Website, auf der man eine Anleitung zum Bau der Prothese finden kann. Außerdem findet sich hier eine Kommentarbox für eventuelle Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge.
Links: www.hands4world.jimdo.com
Laurenz Birnbaum, geb.1999, besuchte von 2005 bis 2009 die Volksschule Innere Stadt Innsbruck. Seit 2009 geht er ins BG und BBRG Sillgasse und besucht derzeit die 5. Klasse mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften. Er lebt mit seinen Eltern und mit seiner jüngeren Schwester in Innsbruck. Projekte:
2013 JUFOTECH – Jugend forscht in der Technik der WK Tirol: 1. Platz Kleingruppe
2014 JUFOTECH – Jugend forscht in der Technik der WK Tirol: 2. Platz Kleingruppe
2013 JUFOTECH – Jugend forscht in der Technik der WK Tirol: 1. Platz Kleingruppe
2014 JUFOTECH – Jugend forscht in der Technik der WK Tirol: 2. Platz Kleingruppe