Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Loopex - Konstruktion eines Filament Extruders
Alexander Brenner,
Nicolas Groß,
Matthias Thym
Durch die Weiterentwicklung der Technologie gab es in den letzten Jahren einen Boom in der Branche des 3D-Drucks, und so kommt es, dass nun einige 3D-Drucker auch für Heimanwender zu annehmbaren Preisen erhältlich sind. Das Druckmaterial von handelsüblichen 3D-Druckern, das sogenannte Filament, ist, nach der Anschaffung des Druckers selbst, der größte Kostenpunkt. Das Rohmaterial in Form von Kunststoff-Pellets ist vergleichbar günstig, und so kann eine eigene Filament-Produktion für eine deutliche Senkung der Betriebskosten von 3D-Druckern sorgen. Diese Produktion kann durch einen Filament-Extruder realisiert werden.
Im Zuge unserer Diplomarbeit entwickelten wir im Rahmen des Projekt *Loopex* einen Filament-Extruder, bei dem Rohmaterial von einer Einfüllöffnung in einen beheizten Bereich befördert wird, wo dann die Plastifizierung stattfindet. Diese homogene, zähflüssige Masse wird anschließend bei ausreichendem Druck aus einer Düsenöffnung extrudiert. Um ein für 3D-Drucker verwendbares Ergebnis in Form von gleichmäßigem Filament mit einem Durchmesser von 1,75 oder 3 mm zu erzielen, muss dieser scheinbar simple Prozess genauestens abgestimmt werden.
Sofern es die Zeit erlaubt, soll das Projekt um weitere Komponenten erweitert werden und untersuchen, ob die verwendeten Pellets ohne Qualitätsverluste durch Recyclingmaterial ersetzt werden können. Sollte die Verwendung von geschreddertem Kunststoffabfall wie etwa PET-Flaschen qualitativ hochwertiges Filament ergeben, würde *Loopex* zu einer gesteigerten Effizienz im Verwertungszyklus von diversen Kunststoffen beitragen.
Links: https://vimeo.com/loopextruder/, https://www.youtube.com/channel/UC__6VPtijY4Cl1fc_wI9G7w, https://loopextruder.wordpress.com
Im Zuge unserer Diplomarbeit entwickelten wir im Rahmen des Projekt *Loopex* einen Filament-Extruder, bei dem Rohmaterial von einer Einfüllöffnung in einen beheizten Bereich befördert wird, wo dann die Plastifizierung stattfindet. Diese homogene, zähflüssige Masse wird anschließend bei ausreichendem Druck aus einer Düsenöffnung extrudiert. Um ein für 3D-Drucker verwendbares Ergebnis in Form von gleichmäßigem Filament mit einem Durchmesser von 1,75 oder 3 mm zu erzielen, muss dieser scheinbar simple Prozess genauestens abgestimmt werden.
Sofern es die Zeit erlaubt, soll das Projekt um weitere Komponenten erweitert werden und untersuchen, ob die verwendeten Pellets ohne Qualitätsverluste durch Recyclingmaterial ersetzt werden können. Sollte die Verwendung von geschreddertem Kunststoffabfall wie etwa PET-Flaschen qualitativ hochwertiges Filament ergeben, würde *Loopex* zu einer gesteigerten Effizienz im Verwertungszyklus von diversen Kunststoffen beitragen.
Links: https://vimeo.com/loopextruder/, https://www.youtube.com/channel/UC__6VPtijY4Cl1fc_wI9G7w, https://loopextruder.wordpress.com
Wir sind 1996 geboren und besuchen die Höhere Abteilung für Mechatronik HTL Rennweg in Wien, die wir dieses Jahr mit der Matura abschließen. Unser Team bildete sich am Ende der 4.Klasse HTL. Nachdem sich jeder von uns bereits im Vorfeld mit dem Thema 3D-Druck beschäftigte und das Thema auch während unserer Ausbildung sehr präsent ist, beschlossen wir, uns in unserem Beitrag mit dieser sich rasant entwickelnden Technologie zu beschäftigen.