Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Waste or Treasure
Leonhard Trinkl
Die neue Welt, die ich über den Film zu schaffen versucht habe, ist eine Welt mit im Müll lebender Menschen. Die an die Armenviertel Südamerikas erinnernden Favelas wurden mit Abfall „ausgestattet“ und daraus ist eine neue, aber zugleich bekannte Welt entstanden. Werte wie Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit sollen über die drei Protagonisten ausgedrückt werden. Das Leben im Müll und die Körperverletzung eines der Protagonisten, beides als Benachteiligung empfunden, werden im Film durch zielgerichtetes Handeln positiv genutzt und erträglich gemacht. Die großartigen Chancen, die diese Mülllandschaft bietet, werden auch ergriffen. Müll bewegt!
Die Knetmassefiguren wurden dank eines inneren Drahtgestells animierbar. Karton und Wasserfarben halfen mir bei der Umsetzung der Gestaltungsideen. Zusätzlich verwendete ich die Greenscreen-Technik. Die Fotos wurden mit einer Handy-Kamera bzw. Kompaktkamera gemacht. Anschließend wurden die Fotos in Pinnacle Studio 16 zusammengefügt.
Mein Interesse an Trickfilmgestaltung wurde in der Schule am Realgymnasium der Benediktiner Lambach durch den Kurs „Stop Motion“ bei Prof. Derflinger geweckt.
Die Knetmassefiguren wurden dank eines inneren Drahtgestells animierbar. Karton und Wasserfarben halfen mir bei der Umsetzung der Gestaltungsideen. Zusätzlich verwendete ich die Greenscreen-Technik. Die Fotos wurden mit einer Handy-Kamera bzw. Kompaktkamera gemacht. Anschließend wurden die Fotos in Pinnacle Studio 16 zusammengefügt.
Mein Interesse an Trickfilmgestaltung wurde in der Schule am Realgymnasium der Benediktiner Lambach durch den Kurs „Stop Motion“ bei Prof. Derflinger geweckt.
Leonhard Trinkl, geb. 2000 in Wels, wohnt in Gunskirchen / OÖ. Nach Absolvierung der Volksschule Gunskirchen (2006–2010) besucht er seit 2010 das Realgymnasium des Schulvereins am Benediktinerstift Lambach (derzeit 5. Klasse). Dort wurde im Rahmen des Talentekurses Trickfilm bei Prof. Mag. Derflinger sein Interesse für filmische Projekte und Fotografie geweckt.