Prix

The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica. 

u19–create your world Anerkennung & netidee Spezialpreis 2016

kameleon.ws

Simon Wesp, Kilian Hanappi, Ulrich Formann
Das Projekt mit dem Titel *kameleon.ws* ist eine Website, die jeweils ein T-Shirt mit einem einzigartigen Aufdruck anbietet. Das Motiv wird zur Gänze von einem Computerprogramm generiert und setzt sich aus Daten des aktuellen Tagesgeschehens zusammen. Nach dem Kauf eines Shirts wird sofort ein neues Design erstellt, das vorherige ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verfügbar. Das Besondere an diesen T-Shirts ist, dass durch die neuartige Gestaltungstechnik (Generatives Design) jedes einzelne ein Unikat darstellt und jedes Motiv seine eigene Geschichte erzählt.

Was dieses Projekt innovativ macht, ist die neue Herangehensweise an Produktion, Herstellung und Vertrieb eines Produkts. Während sich die Kosten eines herkömmlichen T-Shirts zu großen Teilen aus Gestaltung, Produktion, Werbung und Vertrieb zusammensetzen, führt zurzeit der einzige Weg, um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben, zur Produktion in Massen und dem anschließenden Verkauf zu Spottpreisen. Diese altmodische Wertschöpfungskette deckt jedoch nur den Geschmack der Massen ab, außerdem bleibt sehr viel der produzierten Ware am Ende der Saison übrig. Unser Projekt soll einen effizienteren, kostengünstigeren und vor allem ökonomischeren Weg der Produktion aufzeigen.

[kameleon.ws](https://kameleon.ws "Link zur website kameleon.ws") (Launch Juni 2016)

Links: http://kameleon.ws
Ulrich Formann (geb. 1996), Kilian Hanappi (geb. 1996), Simon Wesp (geb. 1997) besuchen die 5. Klasse der HTBLVA Graphische Wien XIV im Zweig Multimedia. Neben dem Interesse für generatives Design war es vor allem der ökonomische und medienkritische Aspekt, der die gesamte Gruppe für das Projekt motiviert hat.