Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
BIOKoSMoS - BioInk for Art
BIOKoSMoS Group
Das Projekt *BioInk* will Farben selbst herstellen – wie die Künstler aus früherer Zeit. Dies geschieht jedoch jetzt mit Hilfe der neuen Möglichkeiten der Biotechnologie. Verwendet werden dabei die fluoreszierend leuchtenden Farben der Tiefseequalle: ein Farbsystem, das bisher noch niemand in dieser Form für künstlerische Arbeit verwendet hat. Im Projekt *BIOKoSMoS* des Sparkling Science Förderprogramms des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft arbeiten die Schülerinnen und Schüler aus fünf Partnerschulen seit zwei Jahren im Zwischenbereich zwischen Kunst, Forschung und Bildung.
Für die Herstellung der *BioInk* werden molekularbiologisch veränderte Bakterien und Weizenkeimlinge im Labor dazu gebracht, aus Tiefseequallen in unterschiedlichen Farben leuchtende Proteine herzustellen. Das Material wird von den jungen ForscherInnen und KünstlerInnen zuerst im Labor gereinigt, ist aber in dieser Form für die künstlerische Arbeit nicht verwendbar. Mit unterschiedlichsten Ideen und Methoden modifizieren die jungen KünstlerInnen das Protein nun so, dass es als künstlerisch verarbeitbares Material einsetzbar ist. GFP (Grün Fluoreszierendes Protein) liegt inzwischen als Aquarell-ähnliche Farbe oder als leuchtende Kreide vor. Einige SchülerInnen verwenden das Protein mittlerweile als Textil-Färbung bzw. Holzlasur. Eine Künstlergruppe experimentiert derzeit mit einem malbaren Protein-Gel. Dies sind nur einige der Ergebnisse dieser Arbeiten.
Diese „neuen Malfarben“ werden für künstlerische Fragestellungen und Projekte eingesetzt. Wird irgendwann der Künstler/die Künstlerin des 21. Jahrhundert im eigenen kleinen Garage-Lab seine biotechnologischen Farben herstellen, adaptieren und mischen und damit unabhängig sein von industriellen Herstellern? Die *BioInk* wäre ein erster Schritt.
Links: http://www.scienceknowhow.com/biokosmos/
Für die Herstellung der *BioInk* werden molekularbiologisch veränderte Bakterien und Weizenkeimlinge im Labor dazu gebracht, aus Tiefseequallen in unterschiedlichen Farben leuchtende Proteine herzustellen. Das Material wird von den jungen ForscherInnen und KünstlerInnen zuerst im Labor gereinigt, ist aber in dieser Form für die künstlerische Arbeit nicht verwendbar. Mit unterschiedlichsten Ideen und Methoden modifizieren die jungen KünstlerInnen das Protein nun so, dass es als künstlerisch verarbeitbares Material einsetzbar ist. GFP (Grün Fluoreszierendes Protein) liegt inzwischen als Aquarell-ähnliche Farbe oder als leuchtende Kreide vor. Einige SchülerInnen verwenden das Protein mittlerweile als Textil-Färbung bzw. Holzlasur. Eine Künstlergruppe experimentiert derzeit mit einem malbaren Protein-Gel. Dies sind nur einige der Ergebnisse dieser Arbeiten.
Diese „neuen Malfarben“ werden für künstlerische Fragestellungen und Projekte eingesetzt. Wird irgendwann der Künstler/die Künstlerin des 21. Jahrhundert im eigenen kleinen Garage-Lab seine biotechnologischen Farben herstellen, adaptieren und mischen und damit unabhängig sein von industriellen Herstellern? Die *BioInk* wäre ein erster Schritt.
Links: http://www.scienceknowhow.com/biokosmos/
Für das Projekt *BIOKoSMoS* arbeiten 100 Schülerinnen und Schüler aus fünf Schulen, teils mit naturwissenschaftlichem, teils mit künstlerischem Schwerpunkt: BG/BRG Judenburg, BG/BRG Reutte, BG/BRG/BORG St. Johann/Pongau, Musisches Gymnasium Salzburg, Gymnasium/ORG Ort Gmunden. Koordiniert wurde der künstlerische Projektteil von Reinhard Nestelbacher. Die wissenschaftliche Betreuung übernahm Michael Wallner von der Universität Salzburg. *BIOKoSMoS* ist ein Projekt des Sparkling Science Förderprogramms.
Kerngruppe des Projektes: Bianca Scharf (geb. 1999); Florian Steinwidder (geb. 1998); Georg Pickl (geb. 1998); Franziska Hollauf (geb. 1998); Christian Miedl (geb. 1999); Tamara Tomic (geb. 1998); Anne Antonisse (geb. 1999); Martin Tritthart (geb. 1999); Pascal Schnitzer (geb. 1999); Romana Lampl (geb. 1998); Elena Riedel (geb. 1999); Christina Dum (geb. 2001); Manuel Neumayer (geb. 2001); Vivian Auer (geb. 1999); Loreen Witte (geb. 2000); Edanur Sacan (geb. 1999); Katharina G. Lugger (geb. 1999);Jana Hobmayer (geb. 1998); Laura Neißl (geb. 1999); Lea Pammer (geb. 1998); Amelie Haid (geb. 1998); Antonia Klengel (geb. 1998); Tanja Prüwasser (geb. 2000); Christian Forstinger (geb. 2000); Nina Brandl (geb. 2000); Jasmin Walther (geb. 1998); Julian Heinke (geb. 1998)
Kerngruppe des Projektes: Bianca Scharf (geb. 1999); Florian Steinwidder (geb. 1998); Georg Pickl (geb. 1998); Franziska Hollauf (geb. 1998); Christian Miedl (geb. 1999); Tamara Tomic (geb. 1998); Anne Antonisse (geb. 1999); Martin Tritthart (geb. 1999); Pascal Schnitzer (geb. 1999); Romana Lampl (geb. 1998); Elena Riedel (geb. 1999); Christina Dum (geb. 2001); Manuel Neumayer (geb. 2001); Vivian Auer (geb. 1999); Loreen Witte (geb. 2000); Edanur Sacan (geb. 1999); Katharina G. Lugger (geb. 1999);Jana Hobmayer (geb. 1998); Laura Neißl (geb. 1999); Lea Pammer (geb. 1998); Amelie Haid (geb. 1998); Antonia Klengel (geb. 1998); Tanja Prüwasser (geb. 2000); Christian Forstinger (geb. 2000); Nina Brandl (geb. 2000); Jasmin Walther (geb. 1998); Julian Heinke (geb. 1998)