Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Die Entscheidung
Jonas Bodingbauer
_Die Entscheidung_ ist ein Computerspiel für zwei Mitspieler, bei dem es um Leben und Tod geht. Einer der Spieler entscheidet über das Überleben des anderen Spielers, doch wird ihm dies erst im Verlauf des Spiels klar.
Spieler 1 spielt das Leben eines Mannes, bei dem Krebs diagnostiziert wird. Der Spielverlauf bietet viele Optionen, wie die verbleibenden
Tage genutzt werden können. Der Spieler kann sich zum Beispiel entscheiden, ob er Zeit mit seiner Familie verbringt, sein „normales“ Leben weiterlebt oder sich Lebensträume erfüllt.
Spieler 2 spielt die Simulatio n einer Krebserkrankung, in der er entscheidende Eigenschaften der Krebszellen bestimmen kann. Zu Beginn wird ihm aufgetragen, das „Subjekt“ (so wird Spieler 1 bei ihm genannt) zu töten. Im Verlauf des Spieles erhält er Informationen über die Ereignisse im Leben des am Krebs erkrankten Mannes. So wird ihm immer wieder bewusst gemacht, dass er durch seine Aktionen das Leben eines Menschen beeinflusst. Am Wendepunkt des Spiels muss er sich entscheiden, ob er das Subjekt tötet oder nicht.
Die Idee zu diesem Spiel entstammt zum Teil aus dem Milgram-Experiment, bei dem Teilnehmer dazu aufgefordert wurden, einen zweifelhaften Auftrag auszuführen. Obwohl ihnen bewusst war, dass sie damit einem Menschen schaden, gehorchten sie den Befehlen, ohne über die Folgen nachzudenken.
In vielen Computerspielen müssen Aufträge ausgeführt werden, über die nicht weiter nachgedacht wird. In diesem Spiel werden beide Spieler am Ende aufgefordert, über die getroffenen Entscheidungen zu reflektieren.
Hier geht es zum [Download](http://jonasbodingbauer.jimdo.com/projekte/spiele/die-entscheidung "Download vom Computerspiel "Die Entscheidung"") vom Computerspiel.
Links: http://jonasbodingbauer.jimdo.com/projekte/spiele/die-entscheidung
Spieler 1 spielt das Leben eines Mannes, bei dem Krebs diagnostiziert wird. Der Spielverlauf bietet viele Optionen, wie die verbleibenden
Tage genutzt werden können. Der Spieler kann sich zum Beispiel entscheiden, ob er Zeit mit seiner Familie verbringt, sein „normales“ Leben weiterlebt oder sich Lebensträume erfüllt.
Spieler 2 spielt die Simulatio n einer Krebserkrankung, in der er entscheidende Eigenschaften der Krebszellen bestimmen kann. Zu Beginn wird ihm aufgetragen, das „Subjekt“ (so wird Spieler 1 bei ihm genannt) zu töten. Im Verlauf des Spieles erhält er Informationen über die Ereignisse im Leben des am Krebs erkrankten Mannes. So wird ihm immer wieder bewusst gemacht, dass er durch seine Aktionen das Leben eines Menschen beeinflusst. Am Wendepunkt des Spiels muss er sich entscheiden, ob er das Subjekt tötet oder nicht.
Die Idee zu diesem Spiel entstammt zum Teil aus dem Milgram-Experiment, bei dem Teilnehmer dazu aufgefordert wurden, einen zweifelhaften Auftrag auszuführen. Obwohl ihnen bewusst war, dass sie damit einem Menschen schaden, gehorchten sie den Befehlen, ohne über die Folgen nachzudenken.
In vielen Computerspielen müssen Aufträge ausgeführt werden, über die nicht weiter nachgedacht wird. In diesem Spiel werden beide Spieler am Ende aufgefordert, über die getroffenen Entscheidungen zu reflektieren.
Hier geht es zum [Download](http://jonasbodingbauer.jimdo.com/projekte/spiele/die-entscheidung "Download vom Computerspiel "Die Entscheidung"") vom Computerspiel.
Links: http://jonasbodingbauer.jimdo.com/projekte/spiele/die-entscheidung
Jonas Bodingbauer, geb. 1998, besucht seit 2012 die HTL Leonding im Zweig Elektronik und Technische Informatik. Er beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Elektronik und Programmieren und setzt mit diesen Fähigkeiten selbst erdachte Projekte um. Nebenher musiziert er gerne und engagiert sich sozial. Bereits 2014 erhielt er in der Kategorie u19 – CREATE YOUR WORLD eine Auszeichnung für seine [Smart Clock](http://archive.aec.at/prix/#49011 "Smart Clock (2014) Prix Ars Electronica Archiv"). Außerdem nimmt er an der jährlich stattfindenden Physikolympiade teil und qualifizierte sich bereits zum zweiten Mal für den Bundeswettbewerb.