Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Emergency Exit
Katharina Hollinetz
*Emergency Exit* ist ein Film zum Thema Flucht, der mit einer 360-Grad-Kamera produziert und somit für eine Virtual-Reality-Brille konzipiert ist. Er handelt von einer Protagonistin, die sich aufgrund von sozialem Druck aus ihrer Realität in die Realität ihrer Computerspiele flüchtet. Das Projekt entstand im Rahmen meiner Abschlussarbeit an der HBLA für künstlerische Gestaltung.
Das Thema meines Jahresprojektes war Eskapismus. Ich entschied mich dafür, den Fokus meiner Arbeit auf Jugendliche zu legen und mich speziell mit dem Bereich Medien auseinanderzusetzen. Die eigentliche Realisierung meines Videoprojektes nahm einen Zeitraum von beinahe fünf Monaten ein. Durch meine Mitarbeit im Otelo (Offenes Technologie Labor) Vorchdorf und mein reges Interesse am alljährlichen Ars-Electronica-Festival war ich mit der VR-Technik bereits vertraut. Selbst ein VR-Video zu produzieren, bedurfte reiflicher Überlegung und Überzeugungsarbeit bei meinem betreuenden Lehrer. Mir war die Umsetzung mit einer 360-Grad-Kamera jedoch sehr wichtig, da der Betrachter oder die Betrachterin so selbst Teil einer virtuellen Welt wird und die Rolle der Protagonistin einnimmt, was thematisch sehr schön zum Thema Realitätsflucht passt.
Nach der Entwicklung verschiedener Konzepte und erster Treatments entschied ich mich, im Video die Geschichte einer Person zu erzählen, die sich aufgrund von Problemen in ihrem Umfeld aus ihrer Wirklichkeit in die ihrer Computerspiele flüchtet. Der Film als Ganzes ist signifikant für eine Tendenz bei Jugendlichen, Medienkonsum als Mittel zur Realitätsflucht zu verwenden, um Problemen aus dem Weg zu gehen.
Links: https://www.youtube.com/watch?v=eIkBkmlsydE
Das Thema meines Jahresprojektes war Eskapismus. Ich entschied mich dafür, den Fokus meiner Arbeit auf Jugendliche zu legen und mich speziell mit dem Bereich Medien auseinanderzusetzen. Die eigentliche Realisierung meines Videoprojektes nahm einen Zeitraum von beinahe fünf Monaten ein. Durch meine Mitarbeit im Otelo (Offenes Technologie Labor) Vorchdorf und mein reges Interesse am alljährlichen Ars-Electronica-Festival war ich mit der VR-Technik bereits vertraut. Selbst ein VR-Video zu produzieren, bedurfte reiflicher Überlegung und Überzeugungsarbeit bei meinem betreuenden Lehrer. Mir war die Umsetzung mit einer 360-Grad-Kamera jedoch sehr wichtig, da der Betrachter oder die Betrachterin so selbst Teil einer virtuellen Welt wird und die Rolle der Protagonistin einnimmt, was thematisch sehr schön zum Thema Realitätsflucht passt.
Nach der Entwicklung verschiedener Konzepte und erster Treatments entschied ich mich, im Video die Geschichte einer Person zu erzählen, die sich aufgrund von Problemen in ihrem Umfeld aus ihrer Wirklichkeit in die ihrer Computerspiele flüchtet. Der Film als Ganzes ist signifikant für eine Tendenz bei Jugendlichen, Medienkonsum als Mittel zur Realitätsflucht zu verwenden, um Problemen aus dem Weg zu gehen.
Links: https://www.youtube.com/watch?v=eIkBkmlsydE
Katharina Hollinetz (geb. 1998) absolvierte die HBLA für künstlerische Gestaltung, engagiert sich unter anderem im Vorstand von Otelo Vorchdorf und im Landesjugendrat der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Oberösterreich.