Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Fremdkörper #3
Students of the visual arts program at BORG Mistelbach
Im Rahmen unseres BE-Unterrichts luden unsere Professorinnen für uns das Kollektiv MuKaTo (Peter Muzak, Karoline Riha, Thomas Renoldner) zu einem dreitägigen Trickfilmworkshop ein. Dieser Workshop begann damit, dass Benedikt Leitner, Solist und Kammermusiker des Klangforums Wien, uns einige Stücke zeitgenössischer klassischer Musik persönlich vorstellte, zu denen Animationsfilme entstehen sollten. Drei Gruppen bildeten sich zu drei verschiedenen Musikstücken.
Anfangs konnten wir uns nicht wirklich mit dem Musikstück *Fremdkörper#3* von Stefan Prins anfreunden, denn es erschloss sich uns nicht gleich, ja, es irritierte uns. Doch mit der Zeit gelang es uns, mit den Klängen zu arbeiten, und das Stück wurde zum verbindenden Element. Wir hörten es mehrfach an und sprachen über Bilder und Gefühle, die es bei uns auslöste. Unsere Assoziationen dazu begannen übereinzustimmen und die vielen Einzelgedanken fügten sich zu einem großen Ganzen, bis schließlich das Grundgerüst der Handlung Form annahm. Das Stakkato, die „schrägen Töne“, Störgeräusche und Brüche führten uns zum Hauptthema „Wahnsinn“, den das Stück für uns beschrieb: Die Protagonistin, eine junge Person, findet sich gemeinsam mit den anderen „Patientinnen“ in einer „Anstalt“ wieder. Es geht um Zwang, Druck und Gewalt zum Zweck der Gleichschaltung durch ein System und um den Ausbruch daraus – eine Pixilation in einer Irrenanstalt an der Grenze zum Schulalltag.
Die Besetzung der Hauptrollen war rasch klar, die Jobverteilung in der Produktion ergab sich wie von selbst. Kamera, Maske, Regie, Animation: Jede/r von uns fand seinen Platz. Peter Muzak unterstützte uns großartig, und so gelang es uns, dass jede/r in seinen Bereichen das Beste geben konnte. Wir lernten unglaublich viel in diesen drei Tagen. Das Projekt bot Platz für all die Diversität und Eigenart einer wahrlich bunten Truppe.
Anfangs konnten wir uns nicht wirklich mit dem Musikstück *Fremdkörper#3* von Stefan Prins anfreunden, denn es erschloss sich uns nicht gleich, ja, es irritierte uns. Doch mit der Zeit gelang es uns, mit den Klängen zu arbeiten, und das Stück wurde zum verbindenden Element. Wir hörten es mehrfach an und sprachen über Bilder und Gefühle, die es bei uns auslöste. Unsere Assoziationen dazu begannen übereinzustimmen und die vielen Einzelgedanken fügten sich zu einem großen Ganzen, bis schließlich das Grundgerüst der Handlung Form annahm. Das Stakkato, die „schrägen Töne“, Störgeräusche und Brüche führten uns zum Hauptthema „Wahnsinn“, den das Stück für uns beschrieb: Die Protagonistin, eine junge Person, findet sich gemeinsam mit den anderen „Patientinnen“ in einer „Anstalt“ wieder. Es geht um Zwang, Druck und Gewalt zum Zweck der Gleichschaltung durch ein System und um den Ausbruch daraus – eine Pixilation in einer Irrenanstalt an der Grenze zum Schulalltag.
Die Besetzung der Hauptrollen war rasch klar, die Jobverteilung in der Produktion ergab sich wie von selbst. Kamera, Maske, Regie, Animation: Jede/r von uns fand seinen Platz. Peter Muzak unterstützte uns großartig, und so gelang es uns, dass jede/r in seinen Bereichen das Beste geben konnte. Wir lernten unglaublich viel in diesen drei Tagen. Das Projekt bot Platz für all die Diversität und Eigenart einer wahrlich bunten Truppe.
Film zu einer Komposition von Stefan Prins
A „Aktuell Musik MuKaTo“ project in cooperation with Musikfabrik NÖ and Klangforum Wien at BORG Mistelbach, supervised by G. Fürlinger and K. Krall
A „Aktuell Musik MuKaTo“ project in cooperation with Musikfabrik NÖ and Klangforum Wien at BORG Mistelbach, supervised by G. Fürlinger and K. Krall
Anastasia Drauschke (2003), Julia Frohner (2003), Alina Koch (2003), Moritz Köfler (2004), Victoria Krätschmer (2004), Julia Lanscha (2003), Sophie Schneider (2003), Ash Schusko (2004). Unsere Gruppe aus SchülerInnen des Bildnerischen Zweiges des BORG Mistelbach setzte sich aus drei Kleingrüppchen, die jeweils ein Musikstück bearbeiteten, zusammen.