Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Das Verschwinden der Trolle
Luis Schweighofer
Das Projekt Das Verschwinden der Trolle ist ein Kurzfilm, der mit einem Smartphone in einem Take aufgenommen wurde. Zum Einsatz dabei kamen hauptsächlich Lego- und Schleich-Figuren und Bilder. Um zwischen den einzelnen Szenen die „Akteure" und Hintergründe zu wechseln, wurde während der Aufnahme lediglich auf Pause gedrückt.
Die Geschichte handelt von einem märchenhaften, mythischen Land lange vor unserer Zeit. In diesem Land wimmelt es nur so von fantastischen Wesen wie Einhörnern, Drachen, Greifen, Feen und noch vielen anderen Fabelwesen, die alle friedlich miteinander leben. Eines Tages kommen aber Trolle auf einem großen Schiff, um den beliebten König dieses magischen Reiches, Balduin den Barfußigen und Beherzten, zu stürzen, das Land zu unterwerfen und den sagenumwobenen Machtkristallstab des Königs, dem magische Fähigkeiten nachgesagt werden, zu stehlen. Brutal machen sich die dummlichen Ungeheuer auf die Suche, zerstören dabei Dörfer und Wälder und bringen viele Waldwesen um ihr Leben. Schließlich gelingt es ihnen auch, an den begehrten Schatz zu kommen, aber dabei passiert ein „Unglück": Die Trolle werden in den magischen Edelstein hinein verbannt, und ihre Verbrechen werden dadurch alle ungeschehen gemacht. Endlich kehrt wieder Frieden ein.
Jurystatement:
Sich eine fantasievolle Geschichte auszudenken, ist an sich schon eine tolle Leistung. Diese dann aber auch noch filmisch umzusetzen, ist nochmal eine großere Herausforderung, und beides ist im Film Das Verschwinden der Trolle mit wahnsinnig viel Ideenreichtum gelungen. Die Art, wie Luis Schweighofer die Erzählung mit einfachen Mitteln bebildert, zeugt von großem Einfallsreichtum. Mit einer kleinen, batteriebetriebenen Kerze oder ein bisschen Farbfolie werden filmische Spezialeffekte erzielt.
Die Geschichte handelt von einem märchenhaften, mythischen Land lange vor unserer Zeit. In diesem Land wimmelt es nur so von fantastischen Wesen wie Einhörnern, Drachen, Greifen, Feen und noch vielen anderen Fabelwesen, die alle friedlich miteinander leben. Eines Tages kommen aber Trolle auf einem großen Schiff, um den beliebten König dieses magischen Reiches, Balduin den Barfußigen und Beherzten, zu stürzen, das Land zu unterwerfen und den sagenumwobenen Machtkristallstab des Königs, dem magische Fähigkeiten nachgesagt werden, zu stehlen. Brutal machen sich die dummlichen Ungeheuer auf die Suche, zerstören dabei Dörfer und Wälder und bringen viele Waldwesen um ihr Leben. Schließlich gelingt es ihnen auch, an den begehrten Schatz zu kommen, aber dabei passiert ein „Unglück": Die Trolle werden in den magischen Edelstein hinein verbannt, und ihre Verbrechen werden dadurch alle ungeschehen gemacht. Endlich kehrt wieder Frieden ein.
Jurystatement:
Sich eine fantasievolle Geschichte auszudenken, ist an sich schon eine tolle Leistung. Diese dann aber auch noch filmisch umzusetzen, ist nochmal eine großere Herausforderung, und beides ist im Film Das Verschwinden der Trolle mit wahnsinnig viel Ideenreichtum gelungen. Die Art, wie Luis Schweighofer die Erzählung mit einfachen Mitteln bebildert, zeugt von großem Einfallsreichtum. Mit einer kleinen, batteriebetriebenen Kerze oder ein bisschen Farbfolie werden filmische Spezialeffekte erzielt.
Petra Schweighofer (mother and camerawoman)
Luis Schweighofer (2009) ist das älteste von drei Geschwistern, wohnt mit seiner Familie in Baden bei Wien und verabschiedet sich gerade von seiner Volksschulzeit. Wenn er nicht mit seinen Freunden oder seiner Familie spielt, Rad fährt, durch Wälder und Weingärten wandert, Lager baut und auf Bäume klettert, findet man ihn meist versunken in einem Buch. In Geschichten einzutauchen und auch selbst welche zu erzählen, ist, was er am liebsten macht. Seit er sprechen kann, arrangiert er Figuren und erfindet Geschichten, vom Kasperltheater über die Geisterbahn bis zum Exit-Room. Luis ist Mitglied im Verein BiondekBühne Baden und hat großen Spaß am Spielen von Szenen und an Sprache.