Prix

The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica. 

u19–create your world Young Professionals Anerkennung 2020

ARTouch

Jasmin Lersitz, Paul Rosenberger, Jonathan Wiener / HTL Rennweg
Während die Vielfalt an Smarthome-Geräten steigt, bleibt die Auswahl an möglichen Bedienelementen mangelhaft. Hier sorgt ARTouch fur Abhilfe. Mithilfe moderner Technologien und Innovationen wie Touchsense, WPS, 3D-Druck und vielem mehr wurde ein Gerät geschaffen, mit dem es möglich ist, eine Zeichnung in einen Schalter zu verwandeln. Auch die Bedienung von ARTouch könnte einfacher nicht sein. Man kann es an einem beliebigen Ort im Wohnraum mittels klebender Magneten befestigen. Dank der Magneten kann das Gerät schnell und einfach von der Wand entfernt werden, um es aufzuladen.

Dann kann man zu zeichnen beginnen. Hierfür muss eine elektrisch leitende Farbe, wie sie im Handel bereits erhältlich ist, verwendet werden. Es ist empfehlenswert, die Zeichnung innerhalb eines Radius von zwei Metern um das Gerät zu platzieren. Abgesehen davon, hat man absolute Gestaltungsfreiheit. Sobald das eigene Kunstwerk vollendet ist, muss es durch eine dünne Linie aus elektrisch leitender Farbe mit dem Gerät verbunden werden. Bis zu acht individuelle Zeichnungen können auf dieser Weise mit ARTouch verknüpft werden. Diese Zeichnungen dienen als Touchpads. Werden sie berührt, erkennt dies das *ARTouch*-Gerät und schaltet dementsprechend die verbundenen Smarthome-Geräte ein oder aus. Welches Smarthome-Gerät mittels welchem Touchpad angesteuert wird, kann über ein intuitives Web-Interface festgelegt werden.





Jurystatement:
Das Projekt ARTouch von Jonathan Wiener, Jasmin Lersitz und Paul Rosenberger zeigt, wie sehr unsere Interaktion mit digitalen Objekten in Material und Form variieren kann. Das Projekt kombiniert funktionale Notwendigkeit mit künstlerischen Ausdrucksformen und stellt damit die Steuerung von Smarthome-Geräten, wie wir sie kennen, auf den Kopf. Die Verknüpfung von technischer Kompetenz und freiem gestalterischem Ausdruck könnte uns in Zukunft ermöglichen, Heizung, Licht und Musik über Graffitis und Kinderzeichnungen zu steuern - was mit einer Anerkennung in der Kategorie Young Professionals honoriert wird.

Links: https://artouch.at/, https://www.instagram.com/project.artouch/
Project credits:
Extensive support with electronics and project management: Vanessa Jurschan
Supervision and technical consultancy: Richard Drechsler, Martin Meschik, Johannes Stehlik
Furnishing of labs, project spaces, and equipment: HTL Rennweg

Cooperation partners and sponsors: Cubicure GmbH, Happylab GmbH, Kraus & Naimer Produktion GmbH, Bare Conductive Ltd, Easyname GmbH, Espressif Systems Co, Igus GmbH, IBR Leiterplatten GmbH & Co. KG, Bannerama - Oliver Pusswald, Fischer Elektronik GmbH, Hornbach Baumarkt GmbH, Printshop Sofortdruck- und Handels GmbH, Adkom Elektronik GmbH, Nanotec Electronic GmbH & Co. KG, Elternverein HTL Rennweg

Additional photo and video credits:
Film production of the *ARTouch* short video: Jonathan Wiener (direction, production, animation), Paul Rosenberger (cinematography, production of the explosion animation)
The image "Anwendungsbeispiel" (application example) uses a background from *[www.freepik.com](http://www.freepik.com/)*
Das Team ARTouch, bestehend aus Paul Rosenberger (2001), Jonathan Wiener (2000) und Jasmin Lersitz (2001), arbeitete bereits in der 4. Klasse der HTL Rennweg an einem gemeinsamen Projekt, nachdem die Mitglieder bereits das 4. Jahr dieselbe Klasse besuchten. Bei diesem Projekt stellte sich das Arbeitsklima innerhalb des Teams als besonders gut heraus, und die Aufteilung der Kompetenzen war somit recht ausgeglichen. Daher konnten Aufgaben gut verteilt und durchgeführt werden. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit in der 4. Klasse beschloss das Team, die Arbeitsgemeinschaft für die Diplomarbeit weiterzuführen.