Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
re-wire
Felix Senk, Emil Steixner, Max-Jakob Beer, Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt
Die Idee zu unserem Projekt ist uns relativ schnell gekommen. Wir haben uns überlegt: Wie kann man Nachhaltigkeit und Musik miteinander kombinieren? Die Lösung war, einen MIDI-Controller aus einem Arduino und E-Schrott zu bauen.
Der MIDI-Controller ist eine Art Skulptur und eher ein Instrument als ein Controller. Man kann damit unabhängig voneinander 16 verschiedene Loops abspielen, die perfekt zusammenpassen. Die Sounds sind auch sehr unterschiedlich. Man soll ja einen eindeutigen Unterschied hören, wenn man etwas verändert. Die Klänge haben wir alle mit einem Field-Recorder selbst aufgenommen, und sie stammen aus den Komponenten, die wir verbaut haben. Diese sind natürlich stark bearbeitet worden und haben einen musikalischen Körper bekommen. Durch diese Methode ist es uns möglich, Klänge zu kreieren, die man mit herkömmlichen Instrumenten nicht erzeugen kann. Wir haben zum Beispiel aus einem Sound einer Kreissäge, die wir beim Schneiden des Gehäuses benutzt haben, ein synthesizerartiges Instrument gebaut.
Wie funktioniert das Ganze? Im Inneren des MIDI-Controllers befinden sich ein Arduino DUE und ein PC, auf dem Ableton Live läuft. Der Arduino ist der Controller, der mit digitalen und analogen Pins XLR-Rack, Knöpfe und Drehregler miteinander verbindet. Das XLR-Rack haben wir komplett umgebaut und ihm eine neue Funktion gegeben: Es funktioniert jetzt wie ein Schalter. Wenn ein Kabel eingesteckt ist, aktiviert sich eine Spur, und wenn es ausgesteckt ist, pausiert sie wieder. Mit den Drehreglern kann man die Stärke voreingestellter Effekten regulieren. Wir haben uns für sehr wirkungsvolle Effekte wie zum Beispiel Hall, Echo oder Verzerrung entschieden. Außerdem kann man Geschwindigkeit oder Lautstärke ändern und bestimmen, ob der Klang von links oder von rechts kommt. Mit den Knöpfen kann man live voreingestellte Sounds zu den Loops spielen. Um beobachten zu können, was man gerade tut, befindet sich auf dem Controller ein Bildschirm, auf dem man Ableton Live sehen kann. Für die Audioausgabe haben wir auch Lautsprecher verbaut, die wir aus verschiedenen Radios und PC-Boxen genommen haben. Um den Controller auch bei vielen Umgebungsgeräuschen nützen zu können, haben wir eine Klinke verbaut, um Kopfhörer anschließen zu können.
Der MIDI-Controller ist eine Art Skulptur und eher ein Instrument als ein Controller. Man kann damit unabhängig voneinander 16 verschiedene Loops abspielen, die perfekt zusammenpassen. Die Sounds sind auch sehr unterschiedlich. Man soll ja einen eindeutigen Unterschied hören, wenn man etwas verändert. Die Klänge haben wir alle mit einem Field-Recorder selbst aufgenommen, und sie stammen aus den Komponenten, die wir verbaut haben. Diese sind natürlich stark bearbeitet worden und haben einen musikalischen Körper bekommen. Durch diese Methode ist es uns möglich, Klänge zu kreieren, die man mit herkömmlichen Instrumenten nicht erzeugen kann. Wir haben zum Beispiel aus einem Sound einer Kreissäge, die wir beim Schneiden des Gehäuses benutzt haben, ein synthesizerartiges Instrument gebaut.
Wie funktioniert das Ganze? Im Inneren des MIDI-Controllers befinden sich ein Arduino DUE und ein PC, auf dem Ableton Live läuft. Der Arduino ist der Controller, der mit digitalen und analogen Pins XLR-Rack, Knöpfe und Drehregler miteinander verbindet. Das XLR-Rack haben wir komplett umgebaut und ihm eine neue Funktion gegeben: Es funktioniert jetzt wie ein Schalter. Wenn ein Kabel eingesteckt ist, aktiviert sich eine Spur, und wenn es ausgesteckt ist, pausiert sie wieder. Mit den Drehreglern kann man die Stärke voreingestellter Effekten regulieren. Wir haben uns für sehr wirkungsvolle Effekte wie zum Beispiel Hall, Echo oder Verzerrung entschieden. Außerdem kann man Geschwindigkeit oder Lautstärke ändern und bestimmen, ob der Klang von links oder von rechts kommt. Mit den Knöpfen kann man live voreingestellte Sounds zu den Loops spielen. Um beobachten zu können, was man gerade tut, befindet sich auf dem Controller ein Bildschirm, auf dem man Ableton Live sehen kann. Für die Audioausgabe haben wir auch Lautsprecher verbaut, die wir aus verschiedenen Radios und PC-Boxen genommen haben. Um den Controller auch bei vielen Umgebungsgeräuschen nützen zu können, haben wir eine Klinke verbaut, um Kopfhörer anschließen zu können.
Support with the programming of Arduino and troubleshooting: Philipp Mold
Content-related feedback: Manuel Steinböck, Bernhard Comploj
Procurement of the electronic scrap: Klaus Karll
Content-related feedback: Manuel Steinböck, Bernhard Comploj
Procurement of the electronic scrap: Klaus Karll
Felix Senk (*2002), Emil Steixner (*2002) und Max-Jakob Bee (*2002) sind Schüler der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Wir sind drei gute Freunde. Am meisten verbinden uns die Themen Nachhaltigkeit und Musik. Wir haben alle andere Interessen, von Filmen über Musikmachen bis hin zu Zeugzerlegen, Basteln und Bauen. Doch genau das hat bei diesem Projekt so gut funktioniert. Es ist das erste Projekt, das wir gemeinsam gemacht haben. Aber wir machen bestimmt gemeinsam weiter.