Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
digital mirror
Michael zaminer
Mein diesjähriges Projekt digital mirror ist eine LED-Wand, die aus 500 Pixel besteht. Sie ist 1 Meter x 1,25 Meter groß und ca. 13 Zentimeter tief. Jedes Pixel ist 5 x 5 Zentimeter groß. Die Wand wird mit einem Netzteil und einem Arduino Uno betrieben. Sie ist interaktiv, das bedeutet, dass ich die Muster und die Farbe auf der Wand mit unterschiedlichen Einflüssen verändern kann. Bei einer 20 x 25-Pixel-Auflösung kann man Bilder, Muster und vieles mehr projizieren. Der Name des Projekts kommt daher, dass man mit Umgebungseinflüssen die 500 Pixel kontrollieren kann, zum Beispiel mit einem Audiosensor oder auf dem Computer spielender Musik.
Die Wand habe ich selber gebaut, sie besteht aus 500 LED-Lämpchen, die einzeln ansteuerbar sind, und aus zwei Holzplatten, vier Leisten und einer Plastikplatte, die milchig transparent ist, sodass das Licht der LED-Lampen gestreut wird. Programmiert wurde die Wand in zwei Sprachen: Arduino (C++) und Processing (Java). Arduino ist die Sprache, die die Wand direkt kontrolliert, und mit dem Arduino kann ich ein Muster berechnen, damit ich weiß, welche LED wann welche Farbe haben muss, damit ein animiertes Muster entstehen kann. Processing dagegen läuft direkt auf dem Computer, der am Arduino angesteckt ist. Processing kann Einflüsse wie die Webcam, ein am Computer gespeichertes Bild oder Musik in Werte umwandeln, die dann an den Arduino geschickt werden können. Diese Werte beeinflussen das Muster oder ergeben ein Bild auf der Wand. Mein Projekt zeigt, wie aus 500 LEDs ein richtiger Bildschirm wird und dem künstlerischen Gestalten keine Grenzen gesetzt sind.
Die Wand habe ich selber gebaut, sie besteht aus 500 LED-Lämpchen, die einzeln ansteuerbar sind, und aus zwei Holzplatten, vier Leisten und einer Plastikplatte, die milchig transparent ist, sodass das Licht der LED-Lampen gestreut wird. Programmiert wurde die Wand in zwei Sprachen: Arduino (C++) und Processing (Java). Arduino ist die Sprache, die die Wand direkt kontrolliert, und mit dem Arduino kann ich ein Muster berechnen, damit ich weiß, welche LED wann welche Farbe haben muss, damit ein animiertes Muster entstehen kann. Processing dagegen läuft direkt auf dem Computer, der am Arduino angesteckt ist. Processing kann Einflüsse wie die Webcam, ein am Computer gespeichertes Bild oder Musik in Werte umwandeln, die dann an den Arduino geschickt werden können. Diese Werte beeinflussen das Muster oder ergeben ein Bild auf der Wand. Mein Projekt zeigt, wie aus 500 LEDs ein richtiger Bildschirm wird und dem künstlerischen Gestalten keine Grenzen gesetzt sind.
Michael Zaminer (*2006). Ich besuche seit 2017 die Unterstufe des Gymnasiums G19 in Wien. Schon von früh auf interessiere ich mich für Technik. So richtig ins Programmieren bin ich gekommen, als ich mit zwölf Jahren meinen ersten Arduino bekommen habe. Seitdem lernte ich weitere Programmiersprachen dazu und wurde immer besser und erfahrener in Bereichen wie Web-Development, Arduino oder anderen Sprachen wie Processing. Mein Ziel ist es, eines Tages bei SpaceX zu arbeiten.