Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Unity
Michael zaminer
Unity ist ein künstlerisches und technisches Projekt, das ich für den diesjährigen Prix Ars Electronica entwickelt habe. Unity ist eine Wand mit 96 Spiegeln, die allein mit reflektiertem Licht und einer Webcam einen mechanischen Spiegel bilden kann. Wenn ich vor dieser Wand stehe, die Motoren brummen, die Spiegel sich drehen und meine Kontur in dem Wald voller Spiegel sichtbar wird, merke ich förmlich, wie aus meinem Bild die Winkel der Motoren errechnet werden. Noch heute könnte ich der Wand stundenlang dabei zusehen, wie sich die Spiegel drehen – das perfekte Zusammenspiel aus Hard- und Software, um den Betrachter abzubilden.
Unity soll Menschen zum Staunen bringen, ihnen zeigen, wie schön es sein kann, wenn alles perfekt miteinander harmoniert. Unity soll auch zeigen, wie es aussieht, wenn man als Einheit agiert – „as a unit“. Ich frage mich schon seit ich in die Volkschule gehe, wie die Welt aussehen würde, wenn es nie Kriege gäbe, wenn Politiker immer die besten Entscheidungen treffen würden, wenn die Menschheit einheitlich beim Lösen von Problemen vorginge? Mit Sicherheit anders als heute. Technik kann Probleme einwandfrei lösen, es liegt am Ende aber an uns, die Technik richtig anzuwenden.
Unity soll Menschen zum Staunen bringen, ihnen zeigen, wie schön es sein kann, wenn alles perfekt miteinander harmoniert. Unity soll auch zeigen, wie es aussieht, wenn man als Einheit agiert – „as a unit“. Ich frage mich schon seit ich in die Volkschule gehe, wie die Welt aussehen würde, wenn es nie Kriege gäbe, wenn Politiker immer die besten Entscheidungen treffen würden, wenn die Menschheit einheitlich beim Lösen von Problemen vorginge? Mit Sicherheit anders als heute. Technik kann Probleme einwandfrei lösen, es liegt am Ende aber an uns, die Technik richtig anzuwenden.
Michael Zaminer (*2006) geht seit 2021 in die erste Klasse Mechatronik der HTL Rennweg im dritten Gemeindebezirk in Wien. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester in Döbling. Er hat bereits zwei Mal beim Prix Ars Electronica mitgemacht. Er interessiert sich sehr für Technik und Naturwissenschaften. In seiner Freizeit programmiert er gerne und widmet sich technischen Projekten. Er spielt auch Fußball im Verein und fährt gerne Ski. Wenn er groß ist, möchte er mal bei SpaceX arbeiten.