Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Na2r_3lumen
Nea Geršak
Echte Blumen verschwinden immer mehr aus der Natur. Es gibt viele Gründe dafür, zum Beispiel zu viel Beton, Müll, Umweltverschmutzung und schlechtes Wetter. Nicht überall können wir alle Blumen retten. Aber die meisten Menschen lieben Blumen und finden deshalb einen neuen Platz für sie: in Liedern, Büchern, Geschichten, Filmen, Herbarien, Namen, Papierblumen, auf Fotos, Tapeten, Stoffen, Möbeln und Schmuck in Blumenform, auf Tattoos, Kleidung, Spielzeug und vielem mehr. Und weil ich am liebsten male – auch in Bildern!
In meinem Video hört man, warum echte Blumen verschwinden, und man sieht, wie sie auf einem Bild langsam von 3lumen ersetzt werden, die ich gemalt habe.
Diese neue Welt heißt Na2r. Und in dieser Na2r wird es immer 3lumen geben.
In meinem Video hört man, warum echte Blumen verschwinden, und man sieht, wie sie auf einem Bild langsam von 3lumen ersetzt werden, die ich gemalt habe.
Diese neue Welt heißt Na2r. Und in dieser Na2r wird es immer 3lumen geben.
Nea Geršak (*2016) ist sieben Jahre alt und wurde in Berlin geboren. Sie lebt nun mit ihrer Familie in Kärnten und besucht eine Volksschule in Klagenfurt. Nea hat viele Interessen (Bücher, Klavierspielen, Taekwondo, Skateboard fahren), aber am liebsten verbringt sie ihre Freizeit mit dem Malen von Bildern. Sie geht auch gerne in Museen und Ausstellungen und nimmt mit großer Freude an Kunstworkshops für Kinder teil. Überhaupt liebt sie alles, was mit Kunst zu tun hat.
Nea Geršaks kurze Animation Na2r_3lumen ist ein verdienter u10-Hauptpreis. Die Kombination aus gemaltem Bild und Blumenanimation bringt die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur eindrucksvoll zum Ausdruck. Mit ihren sieben Jahren setzt sie bereits kreativ die Idee um, den Zeitraffer durch mehrere kleineren Videos nachzustellen und diese dann zu animieren. Als Hintergrund verwendet sie selbstgemalte Acrylbilder. Die Fragen nach der Welt in 50 Jahren und ob es dort noch Blumen geben wird, werden in dieser Arbeit künstlerisch bearbeitet. Der aus Buchstaben und Zahlen bestehende Titel scheint auch die Sprache der Zukunft vorwegzunehmen – sind es Naturblumen oder doch nur noch das Abbild von Blumen? Wer weiß.