Prix

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u19–create your world Young Professionals Anerkennung 2024

AEROQ – dicke Luft im Klassenzimmer

Valentin Glück, Thomas Jochum, Max Kneringer, Nina Thöni, Noah Walser (BRG/BORG Landeck)
Das Raumklima, speziell in Unterrichtsräumen, wird nicht erst seit der Corona-Pandemie untersucht. Kohlenstoffdioxid (CO2) eignet sich hierbei als sehr guter Indikator, um die „Raumluftbelastung“ festzustellen.  

Ab einer CO2-Konzentration von 1.500 ppm (parts per million) können deutliche Verluste menschlicher Leistungsfähigkeit beobachtet werden. So sinkt beispielsweise die mentale Leistung, es steigt die Fehleranfälligkeit und die Aufmerksamkeit der Schüler*innen wird beeinträchtigt. Wie Messungen ergeben, wird in einem typischen Unterrichtsraum der Grenzwert von 1.500 ppm häufig überschritten, und auch CO2-Konzentrationen von 2.000 ppm bis 5.000 ppm sind nicht selten.

Das primäre Ziel dieses Projektes besteht darin, die beteiligten Personen (Schüler*innen / Lehrpersonen) mit dem Thema „Raumluftqualität“ zu konfrontieren und sie dementsprechend zu sensibilisieren. Dazu wird für jeden Unterrichtsraum in unserer Schule eine Messstation gebaut, welche die CO2-Konzentration, die Temperatur sowie die Feuchtigkeit der Raumluft misst und die Werte mittels RGB-LED und Display darstellt.
Supervisor: Rene Braunshier

Supported by regioL – Regional management for the district of Landeck
Die Projektgruppe besteht aus Valentin Glück (*2006), Thomas Jochum (*2007), Max Kneringer (*2007), Nina Thöni (*2006) und Noah Walser (*2007), die den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt am Gymnasium Landeck besuchen. Um ihre breit gefächerten technischen Interessen zu vertiefen, haben sie sich zusätzlich für den Wahlpflichtgegenstand Informatik entschieden, in dem sie die CO2-Station gemeinsam fertigten. Betreut wird die Gruppe von Mag. Rene Braunshier (*1981), der seit 2009 am BRG / BORG Landeck unterrichtet.
Die Initiative am BRG / BORG Landeck AEROQ – dicke Luft im Klassenzimmer reagiert proaktiv auf die Diskussion über Raumluftqualität in Schulen während und nach der Pandemie. Ihre selbst entwickelten CO2-Ampeln für Klassenzimmer überzeugen nicht nur durch ansprechendes Design, sondern auch durch ihre technische Raffinesse. Besonders lobenswert ist ihr Plan, die Unterlagen und Quellcodes als Open-Source zur Verfügung zu stellen, damit auch Schulen mit begrenzten Ressourcen davon profitieren können.