Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
WarpCity
2a, BRG Pichelmayergasse
WarpCity ist eine multimediale, interaktive Skulptur, die auf einer intensiven Auseinandersetzung mit den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf die urbane Bevölkerung basiert. WarpCity entstand 2023 im Rahmen des Projekts Cultural Collisions der TU Wien in Kooperation mit dem Technischen Museum und dem MUMOK.
WarpCity ist ein utopisches Stadtmodell, das von vorne und von oben mit jeweils einem Beamer bespielt wird. Inhaltlich beziehen sich die Animationen und Tonaufnahmen nicht nur auf gesellschaftspolitische Aspekte des Lebens in der Stadt oder auf Umweltaktivismus, sondern auch auf umweltrelevante Themen wie den sich verändernden Wetterverhältnissen oder, ganz konkret, die Flächenversiegelung. Die Besucher*innen lösen durch die von ihnen ausgehenden Geräusche Veränderungen der Projektionen aus. Damit beeinflussen sie die Gesamtwirkung des Werkes, die zwischen Zuversicht und Pessimismus schwanken kann und so die Ambivalenz der Gruppe gegenüber dem Thema Klimawandel verdeutlicht.
Die Programmierung erfolgte mit TurboWarp, woher sich auch der Titel unserer Arbeit ableitet.
WarpCity ist ein utopisches Stadtmodell, das von vorne und von oben mit jeweils einem Beamer bespielt wird. Inhaltlich beziehen sich die Animationen und Tonaufnahmen nicht nur auf gesellschaftspolitische Aspekte des Lebens in der Stadt oder auf Umweltaktivismus, sondern auch auf umweltrelevante Themen wie den sich verändernden Wetterverhältnissen oder, ganz konkret, die Flächenversiegelung. Die Besucher*innen lösen durch die von ihnen ausgehenden Geräusche Veränderungen der Projektionen aus. Damit beeinflussen sie die Gesamtwirkung des Werkes, die zwischen Zuversicht und Pessimismus schwanken kann und so die Ambivalenz der Gruppe gegenüber dem Thema Klimawandel verdeutlicht.
Die Programmierung erfolgte mit TurboWarp, woher sich auch der Titel unserer Arbeit ableitet.
WarpCity was realized as part of the Cultural Collisions project at TU Wien in cooperation with the Technical Museum and MUMOK.
Klasse 2a, BRG Pichelmayergasse. Wir sind eine 2. Klasse (Jahrgänge 2010 und 2011) des BRG Pichelmayergasse, 1100 Wien, mit Unterstufenschwerpunkt Digitales Gestalten. In diesem Fach beschäftigen wir uns mit der künstlerisch-kreativen Anwendung des Computers, lernen neben Bild - und Audiobearbeitung auch Programmieren und 3D-Techniken (Scannen, Modellieren, Drucken). Im Projekt Cultural Collisions hatten wir Workshops mit Studierenden der Architektur und Raumplanung, mit Kurator*innen sowie Kunst- und Technikvermittler*innen. Entwickelt wurde WarpCity mit unseren Lehrer*innen Ulrike Schedl-Schrottmayer und Klemens Frick im Fach Digitales Gestalten.
Der Hauptpreis in der Kategorie u14 geht heuer an das multimediale Projekt Warp City. Schüler*innen der 6. Schulstufe des BRG Pichelmayergasse haben dafür eine Skulptur aus Elektroschrott zusammengebaut. Wie ein futuristisches Gebäude, ein bergförmiger Wolkenkratzer, ragt diese architektonische Skulptur in die Höhe. Durch Projection-Mapping wird sie zum Leben erweckt, und Wörter wie „Hitze“ oder „Klimawandel“ werden auf den Turm projiziert. Auf der grünen Fläche rund um die Skulptur gehen Menschen spazieren, die man aus der Vogelperspektive sieht. Wenn man sich dem Kunstwerk allerdings nähert und dabei Lärm verursacht, bewirkt man, dass mehr und mehr Fahrzeuge die Grünflächen befahren und damit immer weniger Platz für die Fußgänger*innen übrig bleibt. Dieses umfangreiche Projekt vermittelt unverschnörkelt und gleichzeitig kreativ die Relevanz von Problemen wie Bodenversiegelung und Stadtplanung.