Prix

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u19–create your world Young Creatives u14 Auszeichnung 2025

Damma Zukunft – Ganz ohne Hass

Sozialpädagogische Wohneinrichtung Schloss Leonstein – Projekt „Dammawos“

Damma Zukunft – Ganz ohne Hass ist ein Musikvideo zu einem selbstgeschriebenen Rap. Es geht um die Zukunftspläne und Träume der teilnehmenden Künstler*innen. Jede*r präsentiert in einer Strophe den eigenen persönlichen Zukunftswunsch. Im gemeinsamen Refrain geht es darum, warum man Träume braucht, und darum, dass sie sich eine gute Welt für alle wünschen. Eine Welt ohne Hass. Das Team wollte mit dem Rap zeigen, dass man trotz schwierigen Situationen einen positiven Blick auf die Zukunft haben kann. Dass es sich lohnt, nie aufzugeben. Aber genau dazu braucht es einen Traum und die Bereitschaft, sich auf die Zukunft einzulassen. Denn die Zukunft beginnt in der Gegenwart. 

Aus vielen Ideen ist schließlich ein ganz besonderes Musikvideo entstanden. Aufgenommen wurde alles mit Smartphones, den Beat hat das Team mit BandLab gestaltet und nebenbei die Melodie zum Refrain entwickelt. Das Cutting übernahm einer der Jugendlichen in mühsamer Kleinarbeit. 
Jedes Teammitglied hat mit seiner unverwechselbaren Art dazu beigetragen, den Rap zu dem zu machen, was er ist.  

Social educators: Barbara Hermanik, Sarah Wasserthal, Tamara Geiblinger, Jakob Haberpeuntner, Kaltrina F. (intern) 

Christoph, Leon, Leonardo, Luca, Lucia, Lucius, Michelle, Mona, Nada, Riccarda, Shanaya und Tobias (*2006–2016) – das sind die jungen Künstler*innen dieses Projekts. Sie sind bei SKIP oder leben im Schloss Leonstein, einer sozialpädagogischen Wohneinrichtung. Manche von ihnen befinden sich aktuell in einer Krisenunterbringung, andere sind bereits Teil einer festen Wohngruppe. Sie erleben die Gegenwart nicht immer nur einfach – umso wertvoller war es, hier einen Raum zu haben, in dem alle mit ihren Ideen willkommen waren. Es war ein lebendiger, fröhlicher Prozess voller gemeinsamer Kreativität.

Das Video berührt auf ganz besondere Weise. Es betont die Kraft und die Notwendigkeit von Visionen für die Zukunft, von individuellen wie kollektiven Träumen und vor allem die Wichtigkeit, gemeinsame Kräfte zu bündeln. Es wirft die Betrachter*innen auf das zurück, was sie dazu beitragen, um Zukunft zu gestalten und zeigt, welche sozialen Skills für eine gelungene Fokussierung auf gemeinsame Intentionen notwendig sind.
Die Schutzbedürftigkeit der Verfasser*innen und Performer*innen des Raps ist nicht nur im Kontext der sozialpädagogischen Einrichtung, in der diese Arbeit entstanden ist, emotional aufwühlend, sondern auch, weil sie stellvertretend für die Schutzbedürftigkeit aller Kinder und deren Zukunft gesehen werden kann.
Die Kombination aus dem Einsatz digitaler Tools zum Generieren des Beats, dem Heranziehen von KI als Unterstützung beim Schreiben des gemeinsamen Refrains und den authentischen Stimmen ist jedenfalls sehr gelungen.