Prix
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WWS Power Cube
Der WWS Power Cube kann aus Wasser-, Wind- und Sonnenenergie Strom erzeugen, mit dem zum Beispiel Handys oder Powerbanks aufgeladen werden können.
Leopold Kastler wollte alle drei nachhaltigen Energiequellen gemeinsam nutzen, um auch an abgelegenen Orten Strom erzeugen zu können. Die Idee kam ihm, als er einmal auf einer Alm war und nur eine kleine Solarzelle hatte, dafür aber viele Bäche und starken Wind.
Der WWS Power Cube funktioniert auch dann, wenn nur eine der drei Energiequellen vorhanden ist. Am effizientesten ist er aber, wenn alle drei Module laufen.
Beim Aufladen kann man das Gerät in einem eigenen Fach im Power Cube verstauen –
dort ist es vor Wasser geschützt. Damit der Power Cube beim Transport weniger Platz braucht, lässt sich das Windrad zusammenklappen. Außerdem verfügt der Power Cube auch über eine Abdeckhaube für das Wasserrad, damit man sich beim Transport nicht verletzt. Damit er perfekt im Wasser steht, hat er vier längenverstellbare Stützen, die man für den Transport einfach einfährt.
Leopold Kastler (*2013 in Linz) lebt heute in Walding und Puchenau. Seine Schulzeit begann er in der Freien Schule Linz, wo er auch zum ersten Mal von u19–create your world erfahren hat. Danach war er zwei Jahre in der Volksschule Walding. Derzeit besucht er das BRG Fadingerstraße und hat dort den Robotik-Zweig gewählt. Der diesjährige Preis ist bereits sein dritter Hauptpreis in der Kategorie u19–create your world des Prix Ars Electronica.
Der junge Erfinder Leopold Kastler begeisterte die Jury mit seinem WWS Power Cube. Im Sommerurlaub auf der Alm stieß er auf ein Problem: Für die Stromerzeugung stand lediglich eine Solarzelle zur Verfügung. Aus diesem Grund entwickelte er ein nachhaltiges Gerät, das Wasser, Wind und Sonne zugleich zur Stromerzeugung nutzt. Es ist transportabel und voll funktionstüchtig. So können beispielsweise Handys und Powerbanks aufgeladen werden. Der *WWS Power Cube* kann sich auch optisch sehen lassen und wurde von Leopold selbst professionell in einem Video vorgestellt. Das Projekt zeigt, dass sich junge Menschen ebenso mit Alltagsproblemen auseinandersetzen und oft bessere Lösungen finden als so mancher Erwachsene.