Prix
The Prix Ars Electronica Archive is a collection enabling search and viewing of all the submissions since 1987. The award-winning projects are documented with catalogue texts and audio-visual media. All other submissions can be searched by title/artist and displayed with year, category in list form. Please cite the credits (artwork name, artist and photographer) and only use the materials if your article is related to Ars Electronica.
Beat Assault
Beat Assault wurde entwickelt, um Menschen, die sich für Musik interessieren, ein einzigartiges Spielerlebnis zu bieten. Das Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Multiplayer-Rhythmusspiel zu entwickeln, das den Spielenden, die bisher ihre Leidenschaft für komplexe Musikstücke nur allein ausleben konnten, neue Möglichkeiten für gemeinsames Musizieren bietet.
Spiele, in denen es wichtig ist, im Takt eine bestimmte Aktion durchzuführen, sind am Markt selten in einer anderen Perspektive als 2D vertreten. Beat Assault bietet diese Möglichkeit in einer 3D-Ansicht und als lokaler Multiplayer, in dem die Spielenden Instrumente aufsammeln und mithilfe dieser ihre Gegenspieler*innen bezwingen können. Dabei werden sie durch ein Level geleitet, in dem sie aufpassen müssen, nicht in einen Abgrund zu stürzen oder im Wasser zu ertrinken.
Das Team besteht aus fünf Mitgliedern. Nina Diewald (*2005) übernahm die Rolle der Gamedesignerin und Projektmanagerin. Leonard Dirnhofer (*2005) befasste sich mit jeglichem akustischen Feedback, während Lucas Hinteregger (*2004) alle Modelle für das Projekt modellierte. Lina Mottl (*2005) war 2D-Künstlerin und zeichnete Konzepte für Lucas′ Modelle und entwickelte Shader. Mariella Pranjic (*2005) war für die Programmierung des Spiels zuständig.
Videospiele, die Musik ins Gameplay integrieren, sind zahlreich, die verschiedenen Varianten ebenso. Das Game Beat Assault hat jedoch die Elemente von Musik und Gameplay in ganz neuer Form zusammengefügt. Es geht nicht nur darum, verschiedene Instrumente aufzusammeln und im richtigen Moment einen Ton zu spielen, wie man es aus anderen Spielen kennt, sondern man spielt hier auch gegeneinander. Es gilt, die gegnerischen Spieler*innen mit den Tönen zu treffen, wobei sich jedes Instrument unterschiedlich verhält. Die Kombination von Musik und PvP Gameplay, dazu die stimmige Grafik und das konsequente Design ergeben zusammen ein interessantes und innovatives Game. In Beat Assault trifft eine gute Idee auf professionelle Umsetzung!